Glücklicherweise hielt uns dies nicht von unserem anfänglich hoch gesteckten ersten
etappenziel, die reperbahn, ab. Noch am selben abend erreichten wir nämlich hamburg ohne
jegliche probleme. Von glücksgefühlen übernommen checkten wir beim erstbesten hotel gleich für zwei nächte ein, was wir später nicht bereuen sollten. Schliesslich gibt es in hamburg einiges zu sehen und da braucht es schon eine zweite nacht, um allfällige am vorabend verpasste attraktionen (aus welchen gründen auch immer) nachzuholen.
Lassen wir dies mal so stehen und und machen es kurz. Die zwei tage in hamburg waren grossartig und der tiefe euro kurs hat seinen zu den sonst schon tiefen preisen dazu beigetragen. Einziger wehrmutstropfen war, dass wir keine karten mehr fürs saisoneröffnungsspiel vom fc st.pauli erhalten haben. Die feuchtfröhliche stimmung in der stadionbar und die einzigartige kultur haben die kleine enttäuschung jedoch im nu wettgemacht.
Den umständen entsprechend früh machten wir uns samstag morgen wieder auf den weg nach puttgarden. Von dort gings mit der fähre nach dänemark, genauer gesagt rødbyhavn.
Nachdem wir ganz dänemark und die brücke von kopenhagen nach malmö überquerten, hatten wir erstmals schwedischen boden unter den rädern. Sichtlich erleichtert von den nicht durchgeführten grenzkontrollen brausten wir von dort weiter nördlich. Die restlichen 600km von malmö nach stockholm fühlten sich an wie ein klacks im vergleich zu einer reise an ein auswärtsspiel nach summiswald.
Spät abends war es dann soweit. Nach knapp 2000km fahrt- und schiffweg ohne jegliche probleme standen wir vor unserem neuen zu hause in stockholm. Wir waren natürlich sehr gespannt wie unsere wohnung aussah, diese haben wir nämlich nur anhand von fotos „besichtigen“ können.
Mehr dazu folgt in kürze. (pk)
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