Samstag, 27. August 2011

„Kick-off“


Am montag 8. august war es dann soweit, endlich konnte die neue saison beginnen. Typisch unschweizerisch hatte nämlich das ganze team während den monaten juni und juli trainingspause. Für diese zeit wurde ein trainingsprogramm zusammengestellt, welches jeder individuell abzuspulen hatte. Wie sich später noch herausstellen sollte ist diese message jedoch nicht bei allen angekommen. Soviel vorne weg, wir gehörten ausnahmsweise mal nicht zu denen. C’mon!

Sichtlich gekennzeichnet von der ungewohnten schwerstarbeit als zügelmänner machten sich joel und ich also auf den weg zur halle. Immerhin konnten wir uns auf dem weg noch darüber freuen, dass nur kick-off angesagt war und kein training. Später stellte sich leider heraus, dass man bei älvsjö aik unter kick-off etwas anderes versteht als z.b. bei einem hc rychenberg winterthur oder uhc uster. Ordentliche begrüssung zum trainingsstart? Fehlanzeige! Infos zur saisonplanung? Fehlanzeige! Vorstellungsrunde im team? Fehlanzeige! Ein kurzes „hej, välkommen“ war schon fast das höchste der gefühle, bevor es dann gleich zum hauptteil überging. Dieser bestand aus einem viel zu grossen teich, um den wir eine stunde lang im intervallmodus rennen durften. Schon bei rennhälfte musste einer nach dem anderen, kurz vor dem kollaps stehend, aus dem verkehr gezogen werden. Da wurde uns erstmals bewusst was wir im sommertraining (notabene freiwillig!) bei unseren ex.teams geleistet haben. Als dieser spuck dann endlich ein ende fand und wir in die halle gingen, durften wir als krönung noch je 80 rumpfbeugen und liegestützen machen, bevor es dann ans stöcke testen ging. Diese aktion war für die meisten, vorallem aber für mich völlig sinnlos. Denn wie um gottes willen soll ich einen stock testen wenn ich meine arme kaum noch heben kann?!

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